Mit einer großen und fachlich breit aufgestellten Delegation hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im März 2026 seine Kooperationen in Kanada weiter ausgebaut. Mehr als 20 Forschende und Mitwirkende zentraler Einheiten reisten nach Montreal, Waterloo, London (Ontario) und Toronto.
Die Reise wurde vom KIT-Zentrum Energie gemeinsam mit der KIT Dienstleistungseinheit Internationales (INTL) koordiniert. Ziel war es, bestehende Partnerschaften weiterzuentwickeln, neue Kooperationsfelder zu erschließen und den wissenschaftlichen Austausch zu intensivieren.
Kontinuierlich gewachsene Zusammenarbeit
Die Beziehungen zu kanadischen Partneruniversitäten bestehen seit mehreren Jahren und wurden zuletzt gezielt ausgebaut – etwa durch mehrere gegenseitigen Besuche und Formate wie das vom KIT-Zentrum Energie organisierte Energy Symposium im Juni 2025, für das auch eine Delegation der Western University anreiste.
Darauf aufbauend wurden in den vergangenen Monaten weitere wichtige Impulse gesetzt, darunter die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding am KIT im Herbst 2025 sowie die Entwicklung gemeinsamer Studien- und Forschungsformate. Die aktuelle Delegationsreise ist ein weiterer Schritt in dieser langfristigen Kooperation.
Zentrale Stationen und Themen
Stationen der Reise waren die McGill University, die University of Waterloo, die Queen’s University sowie die Western University als zentraler Partner. Vor Ort standen strategische Gespräche, Fachprogramme und die Identifikation konkreter Kooperationsprojekte im Mittelpunkt.
Das Themenspektrum reichte von Energiesystemen über Künstliche Intelligenz und Robotik bis hin zu biomedizinischer Technik und Mobilität. Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Delegation erwies sich dabei als wesentlicher Erfolgsfaktor.
Austausch mit Politik und Innovationsakteuren
Zum Abschluss in Toronto führte die Delegation Gespräche mit internationalen Organisationen und politischen Akteuren, darunter das deutsche Generalkonsulat, die AHK und Mitacs. Ein hochrangiges Treffen mit Vertretungen der deutschen und kanadischen Wirtschaftsministerien unterstrich die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit.
Ein begleitendes Networking-Format mit Beteiligten aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand bot zusätzliche Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen, unter anderem in den Bereichen angewandte Forschung und Innovation.
Strategische Rolle des KIT-Zentrums Energie
Die Delegationsreise verdeutlicht die Bedeutung langfristig angelegter internationaler Kooperationen für das KIT. Das KIT-Zentrum Energie übernimmt dabei für die Energieforschung am KIT eine zentrale Rolle in der Anbahnung, Koordination und Weiterentwicklung dieser Partnerschaften.
Mit dem Besuch in Kanada wurden bestehende Netzwerke weiter gestärkt und neue Perspektiven für gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte eröffnet.
