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Heinrich-Hertz-Preis

Der Heinrich-Hertz-Preis ist eine Auszeichnung der EnBW-Stiftung, welche gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verliehen wird.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist nach dem Physiker Heinrich Hertz (1857–1894) benannt und wird in der Regel alle drei Jahre für hervorragende wissenschaftliche oder technische Leistungen auf dem Gebiet der Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie vergeben.

 

Historie

Der Heinrich-Hertz-Preis wurde im Jahre 1975 anlässlich des 150. Geburtstages der Universität Karlsruhe (TH), der Vorgängereinrichtung des KIT, zum ersten Mal vergeben. Der berühmte deutsche Physiker und Namensgeber des Preises Heinrich Hertz war hier als Professor tätig, als er 1887 – 88 in langen Versuchsreihen die Fernwirkung elektromagnetischer Schwingungen nachweisen konnte – die Grundlage für Radio, Telekommunikation und Fernsehen.
 

Aktueller Preisträger

Für seine Forschung im Bereich der Energieinformatik wurde Hartmut Schmeck mit dem Heinrich-Hertz-Preis 2016 ausgezeichnet. Der Preis würdigt insbesondere Schmecks Beiträge zur Entwicklung und zum Einsatz innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien in intelligen-ten Energiemanagementsystemen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kit.edu/kit/20048.php Eine Übersicht zu den bisherigen Preisträgern finden Sie hier.  
Verleihung Verleihungs-jahr   Heinrich-Hertz-Preisträger Würdigung
15. Preisverleihung 2015   Prof. Dr. Hartmut Schmeck (KIT) Auszeichnung für seine Beiträge zur Entwicklung und zum Einsatz innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien in intelligenten Energiemanagementsystemen
14. Preisverleihung 2012   Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c.
Manfred Thumm (KIT)
Auszeichnung für seine Beiträge auf dem Gebiet der Erzeugung, des Transports und der   Umwandlung hoher und höchster Mikrowellen-leistungen für die Kernfusion
13. Preisverleihung 2007   Prof. Dr. Peter Komarek (FZK) Auszeichnung für seine Beiträge zur Konstruktion, Anwendung und richtungweisenden Entwicklung von supraleitenden Spulen für hohe Magnetfelder
12. Preisverleihung 2004   Prof. Dr.-Ing. Gerd Balzer (Darmstadt) Auszeichnung für seine  Beiträge zur  Gestaltung einer auch in Zukunft zuverlässigen Energieverteilung
11. Preisverleihung 2004   Prof. Dr. rer.nat. Günter Weimann (Freiburg) Auszeichnung für seine Beiträge zur  Anwendung und richtungweisenden Weiterentwicklung von  III-V-Halbleiterstrukturen für die Optoelektronik
10. Preisverleihung 2002   Dr.-Ing. Heinz-Peter Feldle (Senden) Auszeichnung für Beiträge zu elektronisch steuerbaren Antennengruppen für die Luft- und Raumfahrt
 9. Preisverleihung 2000   Prof. Dr. Gerd Schön (KIT)
Priv.Doz. Dr. Herbert Schoeller
Prof. Dr. Jan von Delft
Auszeichnung für Beiträge zur theoretischen Beschreibung und Modellierung der elektronischen Eigenschaften metallischer Nanostrukturen
 8. Preisverleihung 1998   Prof. Dr. Ingo Wolff (Duisburg) Auszeichnung für richtungsweisende Arbeiten auf dem Gebiet der elektromagnetischen Feldtheorie, speziell im Bereich der numerischen Berechnung elektromagnetischer Felder und Wellen und deren industrielle Anwendung
 7. Preisverleihung 1995   Dr. Erich Erdle (Immenstaad) Auszeichnung für die Leitung des Hot-Elly-Projekts (Heißdampf- Elektrolyse mit elektrochemischer Hochtemperatur-Umwandlung)
 6. Preisverleihung 1992   Dipl.-Ing. Dieter Ludwig (Karlsruhe) Auszeichnung für die Einführung des Zweisystem-Stadtwagens und die Verwirklichung dessen Einsatzes für die Erweiterung der Straßenbahn in die Region Karlsruhe hinein
 5. Preisverleihung 1990   Nikolas Moussiopoulos (Griechenland) Auszeichnung für seine Leistungen auf dem Gebiet der mathematischen Modellierung, der Ausbreitung und
chemischen Umwandlung von Schadstoffen in der Atmosphäre.
      Muzaffer Canay (Schweiz) Auszeichnung für die Leitung Hervorragendes auf dem Gebiet großer elektrischer Maschinen, insbesondere der Modellbildung und Berechnung ihres Betriebsverhaltens in Zusammenwirkung mit dem Netz
 4. Preisverleihung 1987   Prof. Dr.-Ing. M. Depenbrock (Bochum) Auszeichnung für seine Forschung auf dem Gebiet der Leistungselektronik, Schaltungstechnik mit Leistungshalbleiterbauelementen
      Prof. Dr. Kurtze/Dr. Riedlinger (Karlsruhe) Auszeichnung für die Entwicklung technischer Voraussetzungen
zur schmerzlosen Zertrümmerung von Nierensteinen ohne Röntgenbelastung, Narkose und Anästhesie
 3. Preisverleihung 1982   Prof. Dr. Erwin Willy Becker (Karlsruhe) Auszeichnung für die Entwicklung eines Verfahrens zur Uranisotopentrennung durch das Trenndüsenverfahren
 2. Preisverleihung 1978   Prof. Dr. phil. Dr.-Ing. h.c.
Heinrich Welker (Erlangen)
Auszeichnung für die Erarbeitung wesentlicher Grundlagen
der modernen Halbleiterelektronik
 1. Preisverleihung 1975   Dr. Alwin M. Weinberg (USA) Geehrt als Pionier, Promotor und Kritiker der friedlichen Nutzung der Atomenergie