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Dr. Thomas Walter Tromm
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Prof. Dr.. Horst Geckeis
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Topic 6 - Kernenergie und Sicherheit

Nukleare Sicherheitsforschung: Am Wasserstoff-Versuchszentrum des KIT untersuchen Wissenschaftler die Sicherheitsaspekte von Kernreaktoren sowie von Wasserstoff als sekundärem Energieträger und der Kernfusion. In großen Drucktank-Explosionslaboren können unterschiedliche Szenarien nachgestellt werden. Mithilfe von Simulationen analysieren die Forscher Unfallrisiken und leiten wirksame Schutzmaßnahmen ab.

Unabhängig von der Entscheidung über die weitere Nutzung der Kernenergie in Deutschland ist hierzulande im Sinne einer gesellschaftlichen Vorsorgeforschung auch künftig kerntechnisches Fachwissen gefordert. Es gilt, den hohen Sicherheitsstandard der Kernkraftwerke zu gewährleisten sowie radioaktive Abfälle sicher zu entsorgen.

Sicherheit der Kernreaktoren

Die nukleare Sicherheitsforschung in Karlsruhe nimmt seit Jahrzehnten eine führende Rolle ein. Es geht darum, mögliche risikoreiche Konstellationen schnell zu erkennen und rechtzeitig auf Sicherheitslücken hinweisen zu können. Da international ein Ausstieg aus der Kernkraft nicht verfolgt wird, richtet sich die Sicherheitsforschung zunehmend auch auf in Europa entwickelte neue Systeme und Technologien. 

Kühlexperimente: Bei den Quench-Experimenten (Quenching – Abschrecken) in der KIT-Versuchsanlage geht es um das Einleiten von Wasser in den überhitzten Kern eines Leichtwasserreaktors – eine Schutzmaßnahme zur Temperaturabsenkung.

Nukleare Entsorgung

Wissenschaftler am KIT erarbeiten die Grundlagen für einen Geochemisch fundierten Langzeitsicherheitsnachweis für nukleare Endlager. Beim Behandeln und Konditionieren hochradioaktiver Abfälle konzentrieren sich die Arbeiten auf die Immobilisierung durch Verglasen. Ebenso untersuchen die Wissenschaftler, inwieweit sich langlebige Radionuklide abtrennen und durch so genannte Transmutation in kurzlebige oder stabile Isotope umwandeln lassen. 

Strahlenschutz

Im Mittelpunkt der KIT-Strahlenschutzforschung steht der Mensch mit seinen anatomischen und physiologischen Besonderheiten. Die Wissenschaftler entwickeln Verfahren, um Strahlendosen personenbezogen zu ermitteln, und empfehlen Maßnahmen zum Strahlenschutz. Es geht um Radionuklide in der Umwelt, in Nahrungsmitteln sowie um Strahlenexposition in der Medizin.